REF: Religion Ethik Fundamentalismus

Nicht zu früh freuen, Pro Reli, Januarnächte sind lang!

17. Januar 2009, 00:00Johannes / REF

»Pro Reli« ist überzeugt, ausreichend Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt zu haben. Die Radiowerbung mit der Aufforderung, die Unterschriften zurück zu schicken, belästigt trotzdem weiter.

Ein »korrekt« ausgefüllter Unterschriftenbogen für »Pro Reli«

Der REF: Religion Ethik Fundamentalismus wurden heute interessante Fotos zugespielt – und, »Pro Reli«, was soll man sagen?! Wenn all deine 195.000 Unterschriften von dieser Qualität sind:

Herzlichen Glückwunsch!

Nicht vergessen, nicht jede Unterschrift ist auch eine gültige!
Um dem etwas nachzuhelfen, hat die REF: Religion Ethik Fundamentalismus vor fünf Tagen begonnen, die »Pro Reli«-UnterschriftensammlerInnen zu beobachten. Alle Menschen, die unterschreiben, wurden und werden von der REF direkt angesprochen und über die Lügenpropaganda der Fundamentalisten aufgeklärt. Die Mehrheit nutzt daraufhin gerne unsere »Da mach ich nicht mit«-Postkarte an den Landeswahlleiter, um die Unterschrift zu widerrufen.

Wir sind gespannt auf die Zahlen, die ab dem 21. Januar veröffentlicht werden. Den letzten Apfel, »Pro Reli«, den esst nicht ihr!

REF: Ab heute Radio Evangelischer Fanatismus?

Es ist schön zu sehen, wieviel Energie die REF: Religion Ethik Fundamentalismus freizusetzen vermag. Innerhalb kürzester Zeit war die Stadt mit unserem Propagandamaterial übersät, und eben machte uns Judith auf ein Interview aufmerksam, das das Internetradio Jesuswelle vor einigen Tagen mit einem »Matthäus« führte, der im Namen der REF sprach. Matthäus, wir kennen dich nicht, aber: gute Arbeit!
Hier kann man das Jesuswelle-Interview herunterladen oder gleich hier anhören – Achtung: das Interview beginnt etwa bei 1:30 Minuten und geht bis 8:10 Minuten. Davor und danach kommt »Musik«.


»Huber go home«

Wäre unsere Formulierung gewesen. Robert Dietrich hat es in seinem offenen Brief an Bischof Huber beredter formuliert. Sehr lesenswert!

Wir wären, Huber, auch interessiert an der Korrespondenz, die Sie in den letzten Monaten erhalten haben. Könnten Sie die bei Gelegenheit mal veröffentlichen?

In der taz war ein schöner Artikel mit dem Titel Predigt gegen die Initiative »Pro Reli«: Verrat am christlichen Auftrag zu lesen. Ebenfalls lesenswert.

Was noch?

»Pro Reli« sammelt Unterschriften in der U-Bahn und drängt diejenigen, die dort ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, »Straßenfeger«- und »Motz«-VerkäuferInnen, an den Rand. Tolle Sache, Christenfundis!

Religion: »Eher skurril und verschroben«?

13. Januar 2009, 08:00Lukas / REF

»Pro Reli« spürt wohl deutlich den Gegenwind, den Humanisten, Christen und die REF: Religion Ethik Fundamentalismus verursachen. Jedenfalls sah sich Herr Kues von der CDU genötigt in den »Krieg in Berlin« einzugreifen.

Seiner Meinung nach gehe es vielen Pro-Reli-Gegnerinnen und -Gegnern in erster Linie darum, »Religion als etwas eher skurril und verschrobenes« darzustellen. Unser Ziel ist das natürlich nicht. Wir wissen auch nicht, wie der Herr darauf kommt. Unser Ziel ist nämlich – und mit Verlaub, das sollte doch auch deutlich geworden sein! –:

Das Volksbegehren »Freie Wahl / Pro Reli« verhindern!

Warum, wie, wann, von wem und wozu Religion ausgeübt wird, interessiert uns nur am Rande (also in »zweiter oder dritter Linie«; hier sei die Frage mal erlaubt: Wer rüstet denn verbal eigentlich auf?).

Uns freut jedenfalls, dass immer mehr Menschen auf unsere Seiten strömen. Willkommen, Humanisten, Pro-Reli-Fundamentalisten und auch Mitarbeiter der KBB! Und danken wollen wir noch Olaf Schäfer, der sich die Mühe machte uns eine Mail zu schreiben und uns auf seiner Anti Reli-Seite prominent verlinkt. Und wenn wir schon beim Verlinken sind: Neu im Netz ist auch die Seite der »Initiative Pro Ethik«, zu der der Humanistische Verband, die Christen pro Ethik und andere gehören.

Und jetzt: Unsere Propaganda runterladen und verteilen!

»REF« im Aufwind

9. Januar 2009, 06:50Lukas / REF

9.1.2009 – Ergänztes »Pro Reli«-Plakat. Foto: Eva Maier, Berlin

Nicht nur, dass immer mehr Menschen auf unsere Seiten strömen (Dank an John Edmonton, der uns in einem Kommentar auf der »Pro Reli«-Seite erwähnte), nein: Überraschend erreichten uns heute Fotos von Eva Maier aus Charlottenburg. Wir sind überrascht, dass unser Propagandamaterial so schnell eingesetzt wurde.

Johannes berichtet ausführlich!

P.S. Heute gab der Landeswahlleiter auch aktuelle Zahlen zum bisherigen Unterschriftenstand heraus.

Mach mit: Plakate für Küche, Haus und Garten

7. Januar 2009, 06:30Lukas / REF

Wie der Herr Hambura von Pro Reli heute korrekt feststellt sind es noch 14 Tage. Dann wird sich der Landeswahlleiter daran machen können, festzustellen, dass zu wenige Menschen für »Freie Wahl! / Pro Reli« unterschrieben haben.

Und du kannst dabei helfen!

Wie man bei den Christen pro Ethik lesen kann, schießen die Pro Relianer mitunter schnell und wer nicht unterschreibt wird ausgeschlossen. Also: Informiere dein Umfeld, dass man die Unterschrift für das Volksbegehren auch wieder zurückziehen kann. Und dafür kannst du gerne unser frisch gebackenes Propagandamaterial verwenden.

Wir freuen uns über fleißige Informiererinnen und Informierer!

Frei Wählen? Was denn eigentlich?!

5. Januar 2009, 16:00Lukas / REF

Die Initiative Pro Reli e.V. sammelt in Berlin Unterschriften für ein Volksbegehren. Das Ziel ist, im Berlin des 21. Jahrhunderts einen Gottesstaat zu errichten.

Wir werden das Volksbegehren scheitern lassen!
—anonyme REFlerin

Dieser hirnrissigen Idee der christlichen Fundamentalisten setzen wir, die REF: Religion Ethik Fundamentalismus, unseren aktiven Widerstand entgegen. Denn einen christlichen Gottesstaat können und wollen wir nicht hinnehmen! Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit der Berliner Bevölkerung das ganz genauso sieht. Und deshalb werden wir uns bis zum 21. Januar, dem Tag an dem das Volksbegehren zu Grabe getragen wird, aktiv einmischen und zu seiner Verhinderung beitragen.

»Warum ist Pro Reli denn schlecht?«

fragen Sie sich vielleicht. Da verweisen wir an die Christen pro Ethik und an die Humanistische Union, die sich die Mühe gemacht haben, Argumente zusammen zu stellen. Uns haben die Argumente von Pro Reli schon gereicht.

»Und wenn ich schon unterschrieben habe, weil ich doch auch morgen noch vom Nachbarn gegrüßt werden will?«

Kein Problem! Der Frieden mit den Banknachbarn in der Kirche bleibt gewahrt, wenn die Unterschrift widerrufen wird: Entweder beim nächstgelegenen Bürgeramt oder schriftlich gegenüber dem

Landeswahlleiter
Statistisches Landesamt
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin.

Noch sind Sie nicht verloren!

Neuere Artikel»